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IWC Portugieser

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IWC - Portoghese Chronograph Ref. IW371446 IWC - Portoghese Chronograph Ref. IW371446
CHF 5'517

IWC Portugieser – der Zeit voraus

Die IWC Portugieser ist eine Legende unter den Uhren-Ikonen. Bereits in ihren Anfangsjahren setzte die Armbanduhr Maßstäbe in jeder Hinsicht. Heute gehören Platin-Modelle mit Tourbillon und Sternzeitanzeige zu den Höhepunkten der Reihe.

Highlights der IWC Portugieser

  • Top-Modell: Portugieser Sidérale Scafusia mit Konstantkraft-Tourbillon und Anzeige der Sternzeit
  • Grande Complication mit Ewigem Kalender, Chronographen-Funktion und Minutenrepetition
  • Gangdauer von bis zu 8 Tagen
  • Die Sportuhr: Portugieser Yacht Club Chronograph mit Flyback
  • Portugieser Chronograph auch mit Schleppzeiger-Funktion

IWC Portugieser – im Stile eines Marinechronometers

Die Geschichte der IWC Portugieser reicht bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts zurück. Gegen Ende der 1930er-Jahre beauftragten zwei portugiesische Kaufleute die IWC (International Watch Company), Armbanduhren mit der Genauigkeit von Marinechronometern herzustellen. Marinechronometer waren hochpräzise Uhren, die Seefahrer für die Navigation benötigten. Zur damaligen Zeit ließ sich eine solche Präzision nur mit Taschenuhrwerken realisieren. Die IWC schalte deshalb das Savonnette-Taschenuhrwerk Kaliber 74 in ein Armbanduhrengehäuse ein. Da die Krone dieses Werkes ohnehin auf der rechten Seite saß, war das Einschalen unkompliziert. Wegen des großen, für Taschenuhren konzipierten Kalibers 74 war die Armbanduhr ungewöhnlich groß. Ihr Durchmesser betrug 41,5 mm. Zur damaligen Zeit waren kleine oder viereckige Armbanduhren im Art-déco-Stil en vogue. In Sachen Design war die Portugieser ihrer Zeit weit voraus. Auch technisch hatte der Zeitmesser einiges zu bieten: Allein wegen der größeren Taschenuhren-Unruh war die erste Portugieser sehr viel präziser als zeitgenössische Kleinuhren fürs Handgelenk.
Bis in die 1980er-Jahre produzierte IWC nur wenige hundert Exemplare der „Armband-Taschenuhr“. 1993 legte die Manufaktur aus Schaffhausen die Portugieser neu auf. In den folgenden Jahren entwickelte sich die Armbanduhr zu den erfolgreichsten Modellen des Herstellers.

Kaufberatung für die IWC Portugieser

Die Portugieser gehört wie die IWC-Fliegeruhren aus der Pilot-Kollektion zu den Ikonen der Schweizer Manufaktur. Eine gebrauchte Portugieser Chronograph bekommen Sie bereits zu Preisen um 4.000 EUR. Neuwertige Modelle mit Zeitstoppfunktion erhalten Sie ab ca. 5.000 EUR. Für etwa 1.000 EUR mehr können Sie die Portugieser Automatic mit Manufakturkaliber gebraucht kaufen. Die Uhr mit kleiner Sekunde, Datums- und Gangreserveanzeige besitzt eine Gangautonomie von beachtlichen 7 Tagen. Ungetragen liegt das Automatik-Modell bei etwa 8.000 EUR.
Zu den am meisten verkauften IWC-Uhren gehört die Portugieser Yacht Club. Als bereits getragene Uhr kostet dieser Zeitmesser mit Chronographen-Funktion rund 7.000 EUR. Neuwertige Exemplare liegen bei ca. 9.000 EUR.
Zu den begehrten Komplikationen gehört der Jahreskalender. Im Unterschied zu einer herkömmlichen Datums- oder Day-Date-Anzeige müssen Sie einen Jahreskalender nur einmal jährlich korrigieren, nämlich am 1. März. Eine IWC Portugieser Jahreskalender erhalten Sie neuwertig für etwa 15.000 EUR. Portugieser-Modelle mit Ewigem Kalender verlangen erst nach 577,5 Jahren eine manuelle Korrektur. Dann beträgt die Abweichung der Mondphasenanzeige ein Tag. Das mechanische Uhrwerk berücksichtigt unterschiedliche Monatslängen und Schaltjahre. Beim Preis für ein bereits getragenes Exemplar müssen Sie mit etwa 18.000 EUR rechnen. Ungetragen kostet die komplizierte Uhr rund 20.000 EUR.
Tourbillon-Uhren gelten als Meisterwerke der hohen Uhrmacherkunst. Abraham-Louis Breguet entwickelte das Tourbillon gegen Ende des 18. Jahrhunderts, um schwerkraftbedingte Gangabweichungen auszugleichen. Eine Portugieser Tourbillon gibt es gebraucht und in sehr gutem Zustand ab 33.000 EUR. Ungetragen kostet die Uhr etwa 44.000 EUR.
Ein Highlight innerhalb der Portugieser-Kollektion ist die Grande Complication. Die komplizierte Armbanduhr besitzt eine Chronographen-Funktion, einen Ewigen Kalender mit Mondphasenanzeige, einen automatischen Aufzug sowie eine Minutenrepetition für Stunden, Viertelstunden und Minuten. Ein bereits getragenes Exemplar kostet etwa 120.000 EUR. Neuwertig liegt die Armbanduhr bei etwa 160.000 EUR.

IWC Portugieser Chronograph – der klassische „Zeitschreiber“

Die Chronographen sind unter Uhren-Fans sehr beliebt. Der Begriff bedeutet so viel wie „Zeitschreiber“. Mit einem Chronographen können Sie Zeitspannen stoppen. Hierfür besitzen die meisten Uhren dieses Typs einen zentralen Stoppsekundenzeiger sowie ein oder zwei Hilfszifferblätter für die gestoppten Minuten und Stunden. Hinzu kommt eine dezentrale Sekunde.
Bei der IWC Portugieser Chronograph befindet sich die kleine Sekunde bei 6 Uhr. Unter der 12-Uhr-Position sitzt der 30-Minuten-Zähler. Der zentrale Sekundenzeiger dient der Stoppfunktion der Armbanduhr. Beim Gehäuse haben Sie die Wahl zwischen Edelstahl oder Rotgold in 18 Karat. Der Durchmesser des Gehäuses beträgt moderate 40,9 mm. Wenn Sie einen etwas größeren Chronographen bevorzugen, bietet sich die Portugieser Chronograph Classic an. Ihr Durchmesser beträgt 42 mm. Das Zifferblatt des herkömmlichen, kleineren Chronographen-Modells ist schwarz, silber- oder schieferfarben. Als Stundenmarkierungen nutzt die Manufaktur arabische Ziffern. Die Minuten stellt man mit Punkten dar. Für das Stoppen von Sekunden und deren Bruchteile verwendet die IWC feine Strichindexe am Rand des Zifferblattes. Alle fünf Sekunden erleichtern arabische Ziffern das Ablesen der gestoppten Zeitspanne. Diese Präzisionsskala ermöglicht es Ihnen, auf die Viertelsekunde genau zu Stoppen.
Im Inneren der Armbanduhr mit Stoppfunktion tickt das Kaliber 79350. Es basiert auf dem ETA Valjoux 7750, das zu den erfolgreichsten automatischen Chronographen-Kalibern aller Zeiten gehört. Die Gangreserve des Werkes beträgt 44 Stunden. Da es über einen Sekundenstopp verfügt, können Sie Ihre Portugieser Chronograph auf die Sekunde genau stellen. Der automatische Aufzug versorgt das Uhrwerk beim Tragen ständig mit Energie. Die Unruhfrequenz beträgt 28.800 Halbschwingungen pro Stunde (A/h).

Merkmale der Portugieser Chronograph

  • Klassische Armbanduhr mit Stoppfunktion
  • Gehäuse aus Edelstahl oder Rotgold in 18 Karat
  • Stoppt Zeitspannen von bis zu 30 Minuten

Portugieser Sidérale Scafusia – das Meisterwerk von IWC

Die Portugieser Sidérale Scafusia ist die komplizierteste Armbanduhr, die IWC jemals produziert hat. Die Entwicklung der Uhr dauerte 10 Jahre. Die Highlights dieses Zeitmessers sind ein sogenanntes Konstantkraft-Tourbillon, eine Gangreserve von 4 Tagen (96 Stunden) und eine Sternzeit-Anzeige. Die Sternzeit weicht von der normalen Sonnenzeit etwa 4 Minuten am Tag ab. Man benötigt die Sternzeit zum Beispiel, um ein und denselben Stern jede Nacht an derselben Position zu finden. Vor allem Astronomen nutzen die Sternzeit als Zeitskala. Diese beruht auf der scheinbaren Bewegung der Sterne, die durch die Eigendrehung der Erde verursacht wird. Ein Sterntag, auch siderischer Tag genannt, entspricht der Dauer, die der Sternhimmel für eine ganze Umrundung der Erde benötigt. Anders ausgedrückt, entspricht ein Sterntag einer vollständigen Umdrehung der Erde um ihre eigene Achse.
Die Portugieser Sidérale Scafusia zeigt auf der 12-Uhr-Position die Sternzeit auf einem Hilfszifferblatt an. Mit ihren zentralen Zeigern für die Stunden und Minuten sowie mit ihrem dezentralen Sekundenzeiger teilt die Armbanduhr die herkömmliche Uhrzeit mit. Der kleine Sekundenzeiger ist am Tourbillon-Käfig befestigt. Da sich das Tourbillon in einer Minute einmal um 360 Grad dreht, vollzieht der Sekundenzeiger ebenfalls eine Umdrehung in der Minute. Bei 4:30 Uhr befindet sich die Gangreserveanzeige. Diese zeigt Ihnen mithilfe eines kleinen Zeigers an, wann Sie das Handaufzugskaliber 94900 mit neuer Energie versorgen sollten.

Das Konstantkraft-Tourbillon

Das Konstantkraft-Tourbillon der IWC Portugieser Sidérale Scafusia ist eine Besonderheit. Der IWC ist es gelungen, den Amplitudenabfall auszugleichen. Die Amplitude ist die Schwingungsweite der Unruh. Bei mechanischen Uhrwerken variiert die Kraft ständig, die die Aufzugsfeder an die Hemmung überträgt. Unter Vollaufzug ist die Spannung der Feder am größten. Mit zunehmender Gangdauer verringert sich die Spannung und die Amplitude fällt ab. Dieser Amplitudenabfall führt zu Gangabweichungen.
Der Mechanismus des Konstantkraft-Tourbillons von IWC hält die Schwingungsweite der Unruh konstant. Das führt zu äußerst präzisen Gangwerten. Zwei parallel geschaltete Federhäuser liefern für 48 Stunden genügend Konstantkraft. Danach läuft der Zeitmesser noch weitere 48 Stunden, allerdings ohne den raffinierten Mechanismus. Erkennen können Sie dies an der fließenden Bewegung des Sekundenzeigers; und natürlich an der Gangreserveanzeige. Nach 48 Stunden vollzieht der Sekundenzeiger entsprechend der Unruhfrequenz von 18.000 A/h fünf kleine Sprünge pro Sekunde. In den ersten 48 Stunden, also mit konstanter Kraftübertragung, springt der Zeiger wie bei einer Quarzuhr einmal in der Sekunde. IWC nutzt das Konstantkraft-Tourbillon auch in der Sportuhr Ingenieur Constant-Force Tourbillon.

Armbanduhr mit Sternkarte und Ewigem Kalender

Auf der Rückseite der Portugieser Sidérale Scafusa sehen Sie eine Sternenkarte. Diese stellt den Sternenhimmel über einem zuvor festgelegten Ort dar. Zwischen 500 und 1.000 Sterne sind auf dieser Karte zu entdecken. Sternbilder erleichtern die Orientierung. Wegen eines Polarisationsfilters ist die Karte am Tage blau und während der Nacht grau. Zwei 24-Stunden-Ringe zeigen Ihnen auf der Rückseite die Zeit an. Der äußere Ring visualisiert die mittlere Sonnen- und der innere die Sternzeit. Außerdem zeigt Ihnen die Uhr an, wann die Sonne auf- und wann sie untergeht. Hinzu kommt ein Ewiger Kalender mit fortlaufender Zählweise. Demnach ist der 1. Januar Tag 1, der 31. Januar Tag 31 und der 31. Dezember Tag 365. Wenn wir uns in einem Schaltjahr befinden, ist der 31. Dezember natürlich der 366. Tag des Jahres. Diese Zählweise ist unter Astronomen üblich. Die Abkürzung „LY“ steht für Schaltjahr (leap year) und zeigt Ihnen in einem kleinen Fenster an, ob gerade ein solches ist oder nicht. Um das aktuelle Datum zu ermitteln, müssen Sie die mittlere Zahl des großen Zahlenfensters mit der des kleinen Fensters rechts daneben addieren.
Für das Gehäuse der Portugieser Sidérale Scafusia nutzt IWC Platin, Weiß- oder Rotgold in 18 Karat. Der Durchmesser beträgt 46 mm. Damit eignet sich die Armbanduhr für eher kräftigere Handgelenke. Mit 17,5 mm ist die aufwendige Uhr auch recht hoch. 520 Uhrwerksbauteile benötigen eben Platz. Besteht das Gehäuse aus Platin, so bringt die Armbanduhr 280 g auf die Waage. Das Armband besteht aus feinstem Alligatorleder. Dieses stammt von der italienischen Luxusmanufaktur Santoni.