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Die besten Tipps für eine lange Lebensdauer

Oliver Siegle
21.09.2017
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Vintage IWC Uhrwerk Vintage IWC Uhrwerk Kaliber 89, Bild: Balazs Ferenczi
Oliver Siegle
21.09.2017

 

Wenn Sie Ihre Uhr verkaufen möchten, spielt ihr Zustand eine große Rolle: Je besser Ihre Uhr in Schuss ist, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie potenzielle Käufer finden und einen guten Verkaufspreis erzielen. Sie können die Lebenserwartung Ihrer Uhr ganz einfach deutlich verlängern, wenn Sie unsere Tipps beachten.

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Sieben Tipps zur Uhrenpflege

 

Schützen Sie Ihre Uhr vor Erschütterungen

Es mag überflüssig klingen, aber lassen Sie Ihre Uhr beim Anlegen nicht fallen. Es passiert häufiger, als man denken würde und wesentlich häufiger, als Menschen üblicherweise zugeben würden. Ähnlich wie Wasser, können Erschütterungen Ihre Uhr ernsthaften Schaden zufügen, der teure Reparaturen nach sich zieht. Eine Faltschließe ist eine sichere Alternative zu einer Dornschließe und dementsprechend eine gute Investition.

 

Machen Sie keinen extremen Sport mit Ihrer Uhr! Ein Sturz aus einem Meter Höhe auf hartem Boden kann eine Uhr bereits beschädigen, aber Sportarten wie Mountainbike- oder Skifahren erschüttern das Uhrwerk dauerhaft auf extreme Weise selbst ohne Sturz. Setzen Sie Ihre Uhr keinen extremen Temperaturen aus. Äußere Einflüsse beeinflussen den Alterungsprozess und die Funktion einer mechanischen Uhr.

 

Kennen Sie die Wasserdichtigkeit

 

Das Thema Wasserdichtigkeit ist aus verschiedenen Gründen mit Vorsicht zu genießen. Zum einen ist der Schaden, den eine Uhr erleiden kann, wenn Wasser ins Innere gelangt, sehr groß. Im schlimmsten Fall verrosten wichtige Teile des Uhrwerks und die Reparatur ist extrem aufwendig und teuer. Zum anderen herrscht immer noch ein großes Missverständnis was „wasserdicht“ bei einer Uhr überhaupt bedeutet.

In der Realität sollten Sie mit einer Uhr die als „wasserdicht bis 100 m“ angegeben ist, NICHT 100 Meter tief tauchen. Die Angabe bedeutet nur, dass die Uhr unter Laborbedingungen dem Wasserdruck standhält, der bei 100 Meter herrscht. Bewegt man die Uhr z. B. unter Wasser durch Schwimmbewegungen o. ä., verändert sich bereits der Druck. Mit einer „bis 100 m wasserdichten“ Uhr kann man zwar schwimmen und schnorcheln, aber wenn man wirklich tauchen möchte, sollte eine Uhr mindestens mit einer Wasserdichtigkeit bis 200 Meter bzw. 20 bar ausgezeichnet sein.

Ein weiterer wichtiger Fakt ist, dass die Dichtigkeit wie alle anderen technischen Eigenschaften dem Alterungsprozess seiner Teile unterliegt. Je nach Trageverhalten, Hitze, Kälte und Erschütterungen kann die Wasserdichtigkeit kürzer oder länger gewährleistet sein.

Sie sollten deshalb Ihre Uhr regelmäßig, idealerweise jährlich, bei einem Uhrmacher auf Wasserdichtigkeit prüfen lassen.

 

Stellen Sie Ihre Uhr richtig ein

Nomos Movement and dial, Image: Bert Buijsrogge

Nomos Uhrwerk und Zifferblatt, Foto: Bert Buijsrogge

 

Uhren mit Datum oder anderen Kalender-Funktionen sollten Sie nicht zwischen 23 und 3 Uhr verstellen, da dabei der Mechanismus beschädigt werden kann. Der Schaltvorgang beginnt einige Zeit vor und dauert länger als 24 Uhr, bis er vollständig abgeschlossen ist.

Zur Sicherheit sollten Sie Ihre mechanische Uhr grundsätzlich mit statt gegen den Uhrzeigersinn stellen. Versuchen Sie auf keinen Fall das Datum rückwärts zu stellen. Die Datums- und Kalenderfunktionen der allermeisten Uhren sind so konstruiert worden, dass sie nur vorwärts geschaltet werden können.

 

Pflegen Sie Ihre Lederarmbänder

 

Leder ist ein natürliches Material, das durch Wasser, Seife und Schweiß strapaziert wird. Vermeiden Sie den Kontakt soweit wie möglich und tragen Sie Ihre Uhr mit Lederband nicht beim Schlafen, Duschen oder Schwimmen. Armbänder werden sehr stark von der individuellen Tragweise beeinflusst, aber bei täglichem Gebrauch halten sie üblicherweise maximal ein Jahr und sollten dann auch aus hygienischen Gründen erneuert werden.

 

Vermeiden Sie Magnetfelder

Durch Computerbildschirme und andere elektronische Geräte sind wir täglich Magnetfeldern ausgesetzt. Stärkere Magnetfelder können Ihre Uhr magnetisieren und zu Gangabweichungen führen. Legen Sie Ihre Uhr deshalb beim Röntgen, am Flughafen-Check etc. ab und bewahren Sie sie nicht auf Lautsprechern o.ä. Geräten auf.

 

Lassen Sie Ihre Uhr regelmäßig warten

Watchmaker, Image: Bert Buijsrogge

Uhrmacher, Foto: Bert Buijsrogge

 

Wenn Sie Ihre Uhr täglich tragen, ist sie im Gegensatz zu einem Auto 24 Stunden lang, 365 Tage im Einsatz. Sie besteht aus einer Vielzahl von kleinen, empfindlichen Teilen, die perfekt ineinandergreifen müssen und einen dementsprechenden Verschleiß haben. Um Problemen vorzubeugen, sollte regelmäßig alle 5 Jahre eine Revision von einem professionellen Uhrmacher durchgeführt werden.

 

Bewahren Sie Ihre Uhr richtig auf

Transportieren Sie Ihre Uhr nicht lose in einer Tasche, wo sie durch andere Gegenstände mit harten Kanten verkratzt oder erschüttert werden kann. Am besten eignet sich eine gepolsterte Box, die Ihre Uhr im Inneren fixiert. Vor allem Vintage-Uhren sind empfindlicher als moderne Zeitmesser mit Saphirglas etc. Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Uhr keine längere Zeit einem ungünstigen Umfeld wie z. B. starke Sonneneinstrahlung, sehr staubige oder feuchte Umgebung, etc. aussetzen.

Wenn Sie Ihre Uhr verkaufen möchten, spielt ihr Zustand eine große Rolle: Je besser Ihre Uhr in Schuss ist, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie potenzielle Käufer finden und einen guten Verkaufspreis erzielen.

 

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