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Rolex Explorer

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Mit der Rolex Explorer auf dem Gipfel

Rolex ExplorerDie Explorer ist die Minimalistin unter den Rolex-Uhren. Edelstahlgehäuse, schwarzes Zifferblatt, drei Zeiger: Mehr braucht es nicht für einen robusten, schlichten Outdoor-Zeitmesser. Eine Stärke der Explorer ist die optimale Ablesbarkeit.

Ihren Namen erhielt die Explorer, nachdem Sir Edmund Hillary und Tenzing Norgay als Erste den Mount Everest bezwungen hatten. Die Uhr gehört seit 1953 zum Programm von Rolex und ging aus der Oyster Perpetual Chronometer hervor, die schon in den 1930er-Jahren bei Klettertouren auf dem Dach der Welt mit dabei war.

Die Teilnehmer der ersten Himalaya-Expeditionen schätzten die Robustheit und Zuverlässigkeit der Rolex-Produkte. Mensch und Uhr mussten eisigen Winden und Temperaturen von bis zu -50 Grad Celsius trotzen. Norgay soll einen Vorläufer des Rolex-Modells getragen haben, als er auf dem höchsten Gipfel der Erde ankam. Hillary und Norgay waren Mitglieder einer Expedition, die der Brite John Hunt leitete. Rolex stattete das Hunt-Team mit Uhren aus. Den Explorer-Schriftzug auf dem Zifferblatt findet man jedoch erst bei Exemplaren, die einige Monate später produziert wurden. Die Modelle aus jener Zeit tragen die Referenznummer 6350 und werden heute als Liebhaberstücke für fünfstellige Summen gehandelt.

Top 5 Highlights der Rolex Explorer

  • Schlichte Gestaltung
  • Mittelgröße: Durchmesser 39 mm
  • Manufakturkaliber
  • Chromalight-Leuchtmasse
  • 100 m wasserdicht (10 bar druckfest)

Kaufberatung zur Rolex Explorer

Wenn Sie eine Rolex suchen, die nicht auf den ersten Blick als solche zu erkennen ist, dann ist die dezente Explorer für Sie eine gute Wahl. Für schmale Handgelenke eignen sich vor allem die Modelle mit den Referenznummern 6610, 1016, 14270 und 114270, da sie einen Gehäusedurchmesser von 36 mm bieten.

Die neuere Variante 214270 hat mit ihren 39 mm aber ebenfalls noch eine unaufdringliche mittlere Größe. Die Explorer ist daher eine Rolex, die ein gewisses Understatement pflegt. Sie ist eine eher sportliche Uhr, die sich bei Expeditionen unter rauen Bedingungen als zuverlässig erwiesen hat. Eine gewisse Eleganz kann man der Explorer aber nicht absprechen. Sie können sie auch zum Abendanzug tragen.

Für die älteren Explorer mit 36-mm-Gehäuse sollten Sie ca. 3000 - 4000 EUR bereithalten, je nach Zustand. Sammlerexemplare, etwa aus den 1960er-Jahren, liegen deutlich darüber und kosten mehr als eine neue Explorer, für die rund 6000 EUR verlangt werden.

Von anderen Herstellern gibt es nicht viele Alternativen zu ihr, wenn man strenge Maßstäbe anlegt. Am ehesten ist die 40 mm große Grand Seiko zu nennen. Sie ist ähnlich schlicht gehalten, gut ablesbar, wasserdicht bis 10 bar und bewegt sich preislich in vergleichbaren Regionen.

Kauftipps zur Rolex Explorer

  • Vintage-Uhren ab ca. 3000 EUR
  • Ungetragen bei ca. 5000 EUR
  • Sammlerstücke über 10.000 EUR
  • Vor 2010 mit 36-mm-Gehäuse (etwa Ref.-Nr. 1016)
  • Nach 2010 mit 39-mm-Gehäuse

Twinlock-Krone und gut ablesbare Sekunde

Die Erkenntnisse, die Rolex aus früheren Expeditionen gewonnen hatte, flossen in die Gestaltung der Explorer mit ein. Sie erhielt ein Armband aus massivem Edelstahl und die für Rolex typische Twinlock-Krone, die mit einer doppelten Dichtung ausgestattet ist. Bei einigen 6350-Ausführungen der Explorer besaß der Stundenzeiger schon damals die kreisrunde Vergrößerung kurz vor der Spitze. Das Design verwendet Rolex auch heute noch bei zahlreichen Modellen. Die Leuchtmasse ist an dieser Stelle durch drei Stege so unterteilt, dass wegen der Ähnlichkeit zum stilisierten Stern gerne von Mercedes-Zeigern gesprochen wird.

Uhrzeit mit einem Blick erfassen

Ein besonders charakteristisches Merkmal der frühen Explorer hat sich bis heute erhalten: die großen arabischen Ziffern auf der 3-, 6- und 9-Uhr-Position. Die übrigen Stundenindexe sind als Striche ausgeführt, mit Ausnahme der 12-Uhr-Markierung. Sie besteht aus einem Dreieck mit abwärts gerichteter Spitze.

Aufgrund ihrer weißen Farbe gewährleisten die Indexe und Ziffern einen maximalen Kontrast zum schwarzen Zifferblatt. Die Uhrzeit ist bei der Explorer auf Anhieb mit einem kurzen Blick zu erfassen. Für die gute Ablesbarkeit im Dunkeln sorgt die Substanz Chromalight auf Zeigern, Ziffern und Indexen. Chromalight leuchtet in blauer Farbe nach. Es unterscheidet sich damit vom häufig von anderen Herstellern genutzten Superluminova und dessen grünlicher Farbe. Früher setzte Rolex ebenfalls Superluminova ein, bis in die 1990er-Jahre diente Tritium als Leuchtsubstanz.

Die authentischste James-Bond-Uhr

Die Explorer hat im Laufe der Jahrzehnte nur wenige Änderungen erfahren. Ein bedeutender Schritt war die Vergrößerung des Gehäusedurchmessers von 36 mm auf 39 mm im Jahr 2010. Das Gehäuse besteht aus Edelstahl des Typs 904L, der sich als besonders kratzfest und beständig gegen Korrosion erwiesen hat. Wasser kann der Explorer auch sonst nicht viel anhaben, dank des verschraubten Bodens und der doppelt abgedichteten Twinlock-Krone, die sich bei allen Modellen der Oyster-Kollektion findet. So gewappnet kann die Uhr auch beim Schwimmen und Schnorcheln getragen werden. Sie hält einem Druck von 10 bar stand, dies entspricht einer Wassertiefe von etwa 100 m.

Im Jahr 1989 verordnete Rolex der Explorer eine neue, etwas voluminösere Gehäuseform und ein modifiziertes Zifferblatt. Diese Uhren haben noch den kleineren Gehäusedurchmesser von 36 mm und tragen die Referenznummer 14270. Die Indexe der Explorer sind seither in 18-Karat-Weißgold gefasst, um ein Anlaufen zu verhindern. Zuvor hatte der Schweizer Hersteller rund ein Vierteljahrhundert die Explorer unter der Referenznummer 1016 produziert. Geht es um den Kauf einer Vintage-Explorer, so sind die 1016-Modelle eine gute Option, denn es gibt sie in großer Auswahl und zu vergleichsweise moderaten Preisen.

Diese Explorer ist außerdem die authentischste James-Bond-Uhr von allen. Denn der Bond-Autor Ian Fleming war selbst Besitzer einer Explorer mit der Referenznummer 1016. Und während sein Held in den Verfilmungen im Laufe der Jahrzehnte wechselnde Marken von Rolex über Seiko bis Omega trug, stattete Fleming seine Romanfigur mit einer Explorer aus. In On Her Majesty’s Secret Service aus dem Jahr 1963 ist von großen Leuchtziffern die Rede, die Bond vom Zifferblatt einer schweren Uhr mit Metallarmband aus der Oyster-Perpetual-Familie abliest. Die Beschreibung passt auf Flemings eigene Explorer.

Die Vorgängerin der 1016, die Explorer mit der Referenznummer 6610 aus den späten 1950er-Jahren, ist ungleich seltener. Daher wird sie üblicherweise für fünfstellige Beträge gehandelt.

Weitere Merkmale der Rolex Explorer

  • Ganggenauigkeit -2/+2 Sekunden pro Tag
  • Zertifikat der Schweizer Kontrollstelle für Chronometer (COSC)
  • Twinlock-Krone verhindert Eindringen von Wasser und Staub
  • Amagnetische Parachrom-Spirale (neuere Modelle)

Spezielle Spirale gegen Magnetismus

Die neuen, nach 2010 gefertigten Rolex Explorer sind mit der Referenznummer 214270 versehen. Wegen ihres um 3 mm größeren Gehäusedurchmessers sind sie ohnehin schnell zu identifizieren. In ihnen versieht das Manufakturkaliber 3132 seinen Dienst. Es besitzt nach Herstellerangaben eine Ganggenauigkeit, die pro Tag nur maximal 2 Sekunden von der Referenzzeit abweicht. Die Anforderungen der Schweizer Kontrollstelle für Chronometer (COSC) erfüllt die Explorer damit locker. Das Kaliber 3132 ist mit einem entsprechenden COSC-Zertifikat ausgestattet. Die Unruhspirale des Werkes besteht aus Parachrom, einer Speziallegierung, die unempfindlich gegenüber magnetischen Einflüssen ist. Einen noch wirksameren Schutz gegen Magnetfelder bietet die Milgauss von Rolex, deren Werk durch einen Metallmantel vor schädlichen Einflüssen geschützt wird. Die Milgauss ist im Design der Explorer recht ähnlich, aber zusätzlich mit weißem und blauem Zifferblatt erhältlich. Außerdem ist ihr Gehäuse um 1 mm größer, hat also einen Durchmesser von 40 mm.

Das Paraflex-Antischocksystem, eine Rolex-Eigenentwicklung, schützt als Stoßsicherung das 3132-Kaliber gegen Erschütterungen. Das Werk zieht sich automatisch auf, tickt mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und besitzt eine Gangreserve von 48 Stunden.