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MB&F – Kunst fürs Handgelenk

Futuristisch verspielt und absolut außergewöhnlich – das ist das Markenzeichen der Uhren von MB&F. Inspiriert von SciFi-Serien entstehen in den Werkstätten der Schweizer Luxusuhrenmanufaktur streng limitierte Kunstwerke von höchstem Sammlerwert.


Uhren wie aus einem Science-Fiction-Film

„Seit dem Beginn der Quarz-Ära gibt es keinen logischen Grund mehr, eine mechanische Uhr zu kaufen. Der einzige Grund ist: eine mechanische Uhr ist ein Kunstwerk”. Diese Worte stammen von Maximilian Büsser, dem Gründer der Schweizer Uhrenmanufaktur MB&F (Maximilian Büsser & Friends). Getreu diesem Motto entwickelt und baut seine Firma keine herkömmlichen mechanischen Uhren, sondern dreidimensionale kinetische Kunstwerke, die nebenbei die Zeit anzeigen.

Büsser setzt seine Visionen jedoch nicht allein um. Bei jedem Projekt arbeitet er mit einer Reihe unabhängiger Uhrmacher, Designer und Kunsthandwerker zusammen – die sogenannten Freunde, die schon im Firmennamen verewigt sind. Sie alle sind Spezialisten auf ihrem Gebiet und verwandeln die Zeitmesser von MB&F in absolut einzigartige Kreationen.

Die Inspirationen für die „Machines” genannten Uhren sind vielfältig. Das Design der Horological Machines ist beispielsweise stark von den Science-Fiction- und Zeichentrickserien der 1960er-, 70er- und 80er-Jahre beeinflusst. Mit den Legacy Machines gehen Büsser und seine Freunde hingegen der Frage nach, was für Uhren MB&F vor 100 Jahren gebaut hätte. Die Antwort: eine Mischung aus klassischem Uhrendesign und dreidimensionaler MB&F-Maschine. Und bei den Stand- und Spieluhren der Manufaktur reicht das Spektrum von Tiefseekreaturen über Star Wars-Raumschiffe bis hin zu mechanischen Spielzeugrobotern.

Jede Kreation von MB&F wird in mühsamer Handarbeit aus bis über 600 Teilen gefertigt. Die Werke sind dabei meist Spezialanfertigungen, die für die jeweilige Maschine entwickelt werden. Für die außergewöhnlichen Gehäuse nutzt MB&F – neben traditionellen Materialien wie Edelstahl und Gold – auch Titan, Platin, Keramik und Saphir. Meist dauert es mehrere Jahre, bis eine Maschine von der Idee bis zum fertigen Produkt reift. Deshalb ist die Anzahl der gefertigten Uhren auch sehr gering. MB&F produziert pro Jahr meist nur 20 bis 50 Stück von einem Modell und stellt die Produktion zugunsten eines neuen Modells oft nach einigen Jahren ein. Viele Ausführungen sind zudem von vornherein auf eine Handvoll Exemplare limitiert.

Kaufgründe für eine Uhr von MB&F

  • Uhren in einzigartigem, futuristischem Design
  • Streng limitierte Auflagen
  • Spezielle, technisch sehr aufwendige Kaliber
  • Gehäuse aus Platin, Gold, Titan, Stahl oder Saphir
  • Armband-, Tisch- und Spieluhren erhältlich

Preisübersicht für Uhren von MB&F

Modell/Ref.-Nr. Preis (ca.) Besonderheiten
LM Perpetual, 03.TL.G 118.000 EUR Ewiger Kalender, Titangehäuse, 50 Stück
HM1, 10.T41.T 70.000 EUR Zwei Zifferblätter für Stunden und Minuten, Tourbillon, Titangehäuse
Balthazar, 50.6830/401 50.000 EUR Tischuhr in Roboterform, 35 Tage Gangreserve, Mondphase, 50 Stück
LM1, O1.WLW.W 49.000 EUR Zwei Zeitzonen, fliegende Unruh, Weißgoldgehäuse
HM5, 55.CMT.B 43.000 EUR Carbongehäuse, Saphirglas-Prisma, 66 Stück
HM3, 31.WTL.B 35.000 EUR Weißgold-/Titangehäuse
Arachnophobia, 76.6000/114 13.000 EUR Tischuhr in Spinnenform, Palladium-beschichtetes Messinggehäuse

Horological Machines – Kunstwerke mit Zeitanzeige

Mit der Horological Machine No.1 – oder kurz HM1 – fing im Jahr 2007 alles an. Zusammen mit dem Designer Eric Giroud, dem Kaliber-Spezialisten Laurent Besse und dem Uhrmachermeister Peter Speake-Marin entwickelte Maximilian Büsser eine Uhr, die in jeder Hinsicht besonders ist.

Das Gehäuse, das es aus Rot- oder Weißgold gibt, hat die Form einer liegenden Acht und misst stattliche 64 mm mal 41 mm. Auf jeder Seite der Acht befindet sich ein Zifferblatt – eines für die Stunden auf der linken Seite und eines für die Minuten auf der rechten. Sie werden durch Brücken aus transparentem Saphir gehalten und scheinen dadurch zu schweben. In der Mitte, etwas oberhalb der Zifferblätter, findet sich das Herz der Uhr: ein Minuten-Tourbillon, das sich innerhalb von 60 Sekunden einmal um seine eigene Achse dreht. Seine Energie bezieht das Tourbillon aus gleich vier Federhäusern, die sowohl parallel als auch seriell miteinander verbunden sind.

Dreht man die Uhr um, erkennt man durch den Saphirglasboden den Aufzugrotor in Form einer Streitaxt. Die Form des Rotors hat sich Büsser bei dem Kampfroboter Goldorak aus der gleichnamigen Manga-Serie abgeschaut. Darin rettete der Titelheld die Welt regelmäßig mit genau einer solchen Waffe.

Weitere Horological Machines

Beflügelt vom Erfolg der HM1 stellt MB&F regelmäßig neue Horological Machines vor – eine interessanter als die andere. Dazu gehört zum Beispiel die HM3 Frog, die mit ihren beiden halbkugelförmigen Anzeigen für Minuten und Stunden entfernt an einen Frosch erinnert. In der HM5 finden sich hingegen Designelemente berühmter Sportwagen, wie dem Lamborghini Miura, dem Lotus Esprit oder dem Lancia Stratos. Eine Besonderheit dieser Uhr ist vor allem das spezielle Saphirglas-Prisma, das die Zeitanzeige auf die untere Flanke der Uhr projiziert.

Ebenfalls ein Hingucker ist die HM6. Sie hat nicht nur eine auffallende Ähnlichkeit mit dem Raumschiff des Zeichentrick-Helden Captain Future, sie ist auch mit einzigartiger Technik ausgestattet. Neben einem fliegenden Tourbillon verfügt die Uhr beispielsweise über zwei Turbinen, die die Geschwindigkeit des Aufzugsrotors regulieren.

Im Jahr 2020 erhielt die Reihe mit der Horological Machine N°10 einen weiteren Neuzugang. Die Uhr trägt den Beinamen Bulldog – und das völlig zurecht: Das Gehäuse aus Rotgold oder Titan repräsentiert den gedrungenen Körper einer Englischen Bulldogge, während die beweglichen Bandanstöße als Beine fungieren. Der Kopf ist eine große Kuppel aus Saphirglas, als Augen dienen zwei halbkugelförmige Anzeigen, wie sie auch in der HM3 Frog Verwendung finden. Die Gangreserveanzeige setzt dem Ganzen dann die Krone auf: Statt eines herkömmlichen Zeigers, zeigt bei dieser Uhr ein sich öffnendes Hundemaul an, wann die Uhr aufgezogen werden muss.

Was kostet eine Horological Machine?

Aufgrund der geringen Stückzahlen, in denen MB&F die Horological Machines produziert, sind die Chancen sehr gering, ein ungetragenes Exemplar zu ergattern. Gut erhaltene Gebrauchtuhren finden Sie auf Chrono24 jedoch einige. Abhängig vom Modell und dem verwendeten Material sollten Sie für ein solches kinetisches Kunstwerk eine Summe von 30.000 EUR bis 110.000 EUR bereithalten. Besonders rare Exemplare können aber auch das Zwei- oder Dreifache kosten.


Legacy Machines – Tradition trifft auf Zukunft

Die Uhren der Kollektion Legacy Machines wirken im Vergleich zu den Horological Machines fast traditionell. Aber eben nur fast. Denn schaut man genauer hin, sind sie mindestens genauso faszinierend wie ihre Schwestermodelle. Büsser und sein Team haben sich bei dieser Reihe versucht vorzustellen, wie ihre Uhren vor 100 Jahren ausgesehen hätten – ohne Star Wars und Mangas als Inspirationsquelle. Und so scheinen die Legacy Machines auch eher aus einem Roman von Jules Verne zu stammen.

Allen Legacy Machines gemein ist ein traditionell rundes Gehäuse, das MB&F aus Platin, Gold, Titan oder Edelstahl fertigt. Eine weitere Gemeinsamkeit besteht in dem hoch gewölbten Saphirglas, das so beschaffen ist, dass es die darunterliegende Anzeige völlig verzerrungsfrei darstellt. Bei der Legacy Machine N°1 (LM1) besteht diese Anzeige aus zwei Zifferblättern bei 3 und 9 Uhr. Jedes ist dazu in der Lage, eine eigene Zeitzone darzustellen. Über den beiden Zeitanzeigen direkt in der Mitte der Uhr gibt eine fliegend gelagerte, 14 mm große Unruh den Takt vor. Auf der 6-Uhr-Position hat MB&F zudem eine Gangreserveanzeige untergebracht, die sich vertikal zum Zifferblatt aufrichtet, wenn die Uhr voll aufgezogen ist.

Die LM2 besitzt nur ein Zifferblatt, das bei 12 Uhr sitzt. Den Platz bei der 3 und der 9 füllen bei dieser Uhr zwei fliegende Unruhen. Sie arbeiten völlig unabhängig voneinander, das heißt, jede Unruh hat ihre ganz eigene Frequenz. Das gut sichtbare Differential bei 6 Uhr gibt dann einen Mittelwert an das Uhrwerk weiter, was zu einem sehr gleichmäßigen Gangverhalten führt.

Ein technisches wie optisches Meisterwerk ist die Legacy Machine Perpetual. In dieser Uhr tickt ein von unabhängigen Uhrmacher Stephen McDonnell entwickeltes Kaliber mit Ewigem Kalender, der mit einem sogenannten mechanischen Prozessor ausgestattet ist. Für den Prozessor ist ein Standardmonat nur 28 Tage lang, alle weiteren Tage werden bei Bedarf einfach mechanisch dazu addiert. Auf diese Weise muss das Werk bei Monaten mit weniger als 31 Tagen nicht wie sonst üblich über die überzähligen Tage springen. So beeindruckend wie die Mechanik dieser Uhr ist auch ihr Design. Die Vorderseite ist komplett skelettiert und erlaubt einen tiefen Blick in das Kaliber. Das Zifferblatt bei 12 Uhr sowie die ringförmigen Anzeigen für Datum, Wochentag und Monat bei 3, 6 und 9 Uhr scheinen über dem Werk zu schweben. Und über allem thront die fliegend aufgehängte Unruh in der Mitte der Uhr.

Preise für eine Legacy Machine

Die Preise für eine Legacy Machine sind ähnlich breit gefächert wie die für die Horological Machines aus gleichem Hause. Je nachdem für welches Modell Sie sich interessieren, sollten Sie einen Preis zwischen 48.000 EUR und 120.000 EUR einplanen.

Tisch- und Spieluhren wie aus einer anderen Welt

MB&F produziert zusätzlich zu den Armbanduhren auch eine Reihe von Tisch- und Spieluhren. Für die Tischuhren arbeitet MB&F mit dem traditionsreichen Familienunternehmen L’Epée 1839 zusammen, einem Spezialisten für High-End-Kaliber dieser Art.

Eine Inspirationsquelle bei der Gestaltung der Zeitmesser ist das Tierreich. Eine Tiefseequalle stand beispielsweise beim Design der Medusa Pate. Ihren Körper bildet eine mundgeblasene Glocke aus Murano-Glas, ihr Innenleben formt das vertikal angeordnete Uhrwerk, das eine ringförmige Zeitanzeige krönt. Die Ziffern sowie Teile des Werks sind mit Leuchtmasse versehen. Die Medusa leuchtet also im Dunkeln – genauso wie ihre tierischen Vorbilder in den Ozeanen.

Freunde von Spinnentieren kommen mit der Arachnophobia auf ihre Kosten. Die Idee kam Büsser, nachdem er die 10 m hohe Bronzeskulptur „Maman” der französisch-amerikanischen Künstlerin Louise Bourgeois gesehen hatte. Den Körper der Arachnophobia bildet ein von L’Epée speziell für diese Uhr entwickeltes Werk mit einer Gangreserve von 8 Tagen. Von ihm gehen die acht Spinnenbeine ab, die dank Kugellagern vollständig bewegt werden können. Eine entsprechende Halterung ermöglicht es zudem, die Uhr an der Wand zu befestigen.

Die Preise für diese „tierischen” Zeitanzeiger hängen stark vom gewünschten Modell bzw. dem verwendeten Material ab und bewegen sich zwischen ca. 13.000 EUR und 26.000 EUR.

Wir sind die Roboter(-uhren)

Neben Tieren haben es MB&F und L’Epée vor allem Roboter angetan. Da wäre zum Beispiel Sherman, der nach dem berühmten Sherman M4 Panzer benannt ist, weil er sich auch auf einem Kettenantrieb fortbewegt. Anders als sein Namensgeber verbreitet der MB&F-Sherman jedoch weder Angst noch Schrecken. Er hat eher Ähnlichkeit mit dem freundlich-naiven Roboter aus dem Hollywoodstreifen Nummer 5 lebt.

Bei Melchior werden sich viele an ihre Kindheit erinnert fühlen. Die 30 cm hohe und 6,3 kg schwere Uhr ist eine Reminiszenz an die Spielzeugroboter der 1970er- und 80er-Jahre. Seinen Kopf bildet eine Saphirglaskuppel, unter der eine fliegende Unruh gemächlich ihre Kreise zieht. Als Augen dienen zwei retrograd arbeitende Scheiben, die alle 20 Sekunden in ihre Ausgangsposition zurückspringen. Die Zeit zeigt Melchior über zwei Ziffernscheiben auf seiner Brust an. Zieht man das Werk mit der an Melchiors linkem Arm befestigten Gatling-Kanone auf, reicht die Gangreserve für sage und schreibe 40 Tage.

Balthazar ist Melchiors großer Bruder. Er misst 40 cm in der Höhe und ist mehr als 8 kg schwer. Das Besondere an Balthazar: Wie so vieles im Leben hat er zwei Seiten. Zeigt er auf seiner Brust die Zeit, ist sein Blick freundlich. Dreht man seinen Torso jedoch am Hüftgelenk um 180°, verwandelt sich sein freundliches Gesicht in einen Schädel mit gefletschten Zähnen und stechendem Blick. Auch die Zeitanzeige verschwindet und macht Platz für eine Mondphasenanzeige für die nördliche und südliche Hemisphäre.

Mit etwa 10.500 EUR bis 15.900 EUR ist Sherman preislich am günstigsten. Für Melchior sollten Sie ca. 33.000 EUR bereithalten. Noch etwas tiefer in die Tasche greifen müssen Sie, wenn sie einen Balthazar Ihr Eigen nennen wollen. Hier liegen die Preise im Schnitt bei gut 49.000 EUR.

Spieluhren der besonderen Art

Spieluhren sind eine weitere Leidenschaft von MB&F. Unterstützt durch das Schweizer Traditionsunternehmen Reuge entstanden bisher drei sogenannte MusicMachines. Das Design ist dabei klar von Star Wars und Star Trek beeinflusst, was sich auch in der Songauswahl widerspiegelt: Neben den Titelmelodien der beiden SciFi-Reihen lässt das Glockenspiel der MusicMachines auch den Imperial March aus Das Imperium schlägt zurück erklingen. Zusätzlich stehen Rock-Klassiker wie Stairway To Heaven, Angie, Another Brick In The Wall oder Smoke On The Water zur Wahl.

Dank eines speziellen Resonanzbodens, den die Firma JCM Lutherie entwickelt hat, klingen die MusicMachines erstaunlich rund und voll. JCM Lutherie nutzt dazu ein wabenförmig strukturiertes Kevlar-Material namens Nomex und umschließt es mit dünnen Lagen aus besonders hochwertigem Fichtenholz. Der Boden wirkt wie ein Verstärker und sorgt für einen sauberen Sound.

Die MusicMachines sind streng limitiert. So fertigte MB&F von der MM1 insgesamt nur 66 Stück an, MM2 und MM3 legten die Schweizer jeweils 99 Mal auf. Die Preise bewegen sich je nach Modell zwischen ca. 15.000 EUR und 24.000 EUR.


Die Geschichte von MB&F

Maximilian Büsser gründete MB&F im Jahr 2005. Zuvor hatte der studierte Ingenieur im Management des traditionsreichen Luxusuhrenherstellers Jaeger-LeCoultre gearbeitet, bevor er im Jahr 1998 den Posten als CEO bei Harry Winston Rare Timepieces antrat. Während seiner Amtszeit entwickelte er das damalige Familienunternehmen zu einer profitablen Marke. Besonders die Kollektion Opus, die er in Zusammenarbeit mit verschiedenen unabhängigen Uhrmachern entwickelte, fand bei Publikum und Kritikern großen Anklang.

Die Erfahrungen mit der Opus-Kollektion ließen in ihm den Entschluss reifen, seine eigene Firma zu gründen und das Konzept der Zusammenarbeit mit unabhängigen Partnern weiter auszubauen. So ist es bei MB&F üblich, dass die an einem Projekt beteiligten Partner in ihrer Arbeit weitgehend freie Hand haben. Als Zeichen des Respekts sind ihre Namen auch immer auf der jeweiligen Uhr verewigt.