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Quarzuhren: Genau und erschwinglich

Für den Kauf einer Quarzuhr sprechen vor allem die Präzision und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Auch Luxusuhren-Hersteller wie Omega, Breitling oder Cartier bieten Quarzuhren an. Einige Extrafunktionen sind nur mit einem Quarzwerk machbar.
 


Viel Uhr für wenig Geld

Uhren mit einem Quarzwerk gibt es in nahezu jeder Preislage, von 30 EUR bis weit über 100.000 EUR. Betrachtet man allein die Stückzahlen, dann dominieren Quarzuhren den weltweiten Uhrenmarkt eindeutig. Meist handelt es sich dabei um batteriebetriebene Zeitmesser aus Fernost. Doch auch die Schweizer Hersteller bieten Quarzuhren in großer Vielfalt an. Ihr Anteil an der Gesamtproduktion Schweizer Uhren liegt bei rund 80 Prozent. Zeitweise fertigte sogar Rolex einige Modelle mit Quarzwerk. Die Genfer Manufaktur ist inzwischen allerdings wieder zu ausschließlich mechanischen Werken zurückgekehrt. Mitwerber wie Breitling oder Omega hingegen halten an Quarzuhren in ihren Kollektionen fest.
 

Die Vorteile eines Quarzwerkes liegen auf der Hand: Es geht mit einer Abweichung von nur wenigen Sekunden im Monat sehr genau, es ist robust, günstig herzustellen und leicht zu warten. Für Luxusuhren gelten aber eigentlich andere Kriterien als für Massenware, weil sie sich nicht über den niedrigen Preis verkaufen. Dennoch gehören Quarzuhren zum Portfolio renommierter Hersteller. So sind einige spacige Modelle aus der Professional-Serie von Breitling mit Quarzwerken bestückt, etwa die Aerospace, die Chronospace und die Exospace. Im Hochpreissegment sprechen nicht die Kosten, sondern die technischen Möglichkeiten für diese Art des Uhrwerkes.
 

Das Potenzial moderner Quarzuhren demonstriert die Exospace B 55 von Breitling. Ihr elektronisches Manufakturkaliber bietet eine Bluetooth-Verbindung mit dem Smartphone. Mittels Bluetooth lassen sich Daten übertragen und die Uhr fernbedienen. Zu den weiteren Besonderheiten gehören eine Stoppuhr mit Flyback-Funktion, ein Ewiger Kalender, ein Timer, ein Wecker sowie eine weitere Zeitzone. Zur analogen Anzeige mit drei zentralen Zeigern kommt bei der Exospace B55 eine beleuchtete Digitalanzeige.
 

Ein Teil der genannten Funktionen (Bluetooth, elektronische Digitalanzeige) ist mit einer rein mechanischen Uhr schlichtweg nicht zu realisieren. Ewiger Kalender, Flyback-Chronograph, zweite Zeitzone und Wecker sind zwar als Komplikationen auch bei mechanischen Uhren zu finden, doch Quarzuhren bieten diese Fülle an Extras in einem relativ günstigen Rahmen. Bei mechanischen Uhren hingegen lässt eine große Zahl von Komplikationen den Preis in astronomischen Höhen schnellen.
 


Welche Quarzuhr soll ich kaufen?

Sie denken über den Kauf einer Quarzuhr nach? Ganggenauigkeit, Funktionalität und oft auch ein attraktiver Preis sprechen für diesen Uhrentyp. Sogar die Kenner und Liebhaber hochwertiger mechanischer Uhren raten dazu, für bestimmte Anwendungsfälle zu einer Quarzuhr zu greifen. Wer zum Beispiel häufig Sportarten wie Golf oder Tennis spielt und dabei eine Uhr trägt, setzt sie durch die Schläge heftigen Erschütterungen aus. Eine mechanische Uhr mit ihren rund 200 Einzelteilen kann davon zwar unbeeindruckt bleiben. Das Risiko eines Schadens ist bei solchen Aktionen allerdings zweifellos erhöht. Schon das heftige Klatschen bei Konzerten bedeutet für eine mechanische Uhr eine Menge Stress.
 

Quarzuhren besitzen entweder gar keine oder nur sehr wenige bewegliche Teile. Sie sind somit weitgehend immun gegen eine raue Behandlung, die mechanische Uhren außer Gefecht setzen kann. Auch das versehentliche Herunterfallen verkraften Quarzuhren meist wesentlich besser. Kurz gesagt: Quarzuhren sind die idealen Sportuhren.
 


Leicht finanzierbarer Einstieg

Eine gute Quarzuhr können Sie schon für einen dreistelligen Betrag kaufen. Der Einstieg ist bedeutend leichter finanzierbar als bei mechanischen Uhren. Ein sportlicher Chronograph der T-Race-Serie von Tissot liegt im ungetragenen Zustand bei etwa 400 EUR. Auch die elegantere Hamilton Jazzmaster rangiert in diesem Bereich. Fossil aus den USA bleibt sogar meist unter der 200-EUR-Grenze, ebenso Festina.
 

In ihrem Design eher militärisch geprägt sind die Uhren von Traser und Luminox. Schwarze Zifferblätter und gleichfarbige Kunststoffgehäuse gehören zu ihren typischen Merkmalen. Von diesen Herstellern gibt es zahlreiche strapazierfähige Modelle um die 400 EUR.
 

Ohnehin ist in diesem Preissegment die Auswahl riesig. Neben Tissot sind auch andere namhafte Hersteller wie Certina, Maurice Lacroix, Movado und Raymond Weil stark vertreten.
 

Für 1.000 EUR erhalten Sie eine ungetragene TAG Heuer Formula 1. Schweizer Premium-Marken wie Audemars Piguet, Breitling, Hublot und Omega sind bei dieser Summe ebenfalls mit Quarzmodellen vertreten, auch wenn diese nicht neuwertig sind, sondern in gutem gebrauchtem Zustand. Soll der Zustand sehr gut sein, dann erhöhen sich die Preise auf 1.500-2.000 EUR. Die Taucheruhr Omega Seamaster 300 M rangiert in dieser Preislage. Bekannt wurde sie nach 1995 als Dienstuhr von James Bond in den Filmen mit Pierce Brosnan. Für rund 3.000 EUR können Sie sogar die eine oder andere Rolex-Quarzuhr aus den späten 1970er-Jahren finden.
 


Quarzuhren von Schmuckfirmen

Firmen, die sowohl luxuriösen Schmuck als auch Uhren anbieten, haben einen beträchtlichen Anteil an den Quarzuhren im oberen Preissegment. Cartier, Chopard und Bulgari sind vorrangig zu nennen. Jenseits der Grenze von 10.000 EUR entsteht der Wert meist durch Gehäuse aus Gold sowie einen üppigen Besatz mit Edelsteinen. Sogar Summen von mehr als 100.000 EUR sind für solche Preziosen keine Seltenheit.
 

Auch die Luxusuhren-Hersteller Patek Philippe und Audemars Piguet mischen hier mit. Audemars Piguet versieht vor allem die Oberflächen der Kult-Uhren Royal Oak und Royal Oak Offshore mit Diamanten, das Gehäuse besteht meist aus Weißgold. Sonst steht das (mechanische) Werk bei Uhrenliebhabern im Mittelpunkt des Interesses, es macht außerdem einen beträchtlichen Teil des Wertes aus. Bei extrem teuren Quarzuhren spielt das Werk in der Preiskalkulation hingegen eine sehr kleine Rolle. Quarzwerke üben außerdem auf Fans hochpreisiger Uhren offenbar keine solche Faszination aus wie die komplexen mechanischen Kaliber. Über Quarzwerke wird vergleichsweise wenig geschrieben und diskutiert.
 

Ein Kapitel für sich sind die Quarzuhren aus Japan. Wenn Sie ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis wünschen, dann sind Quarzuhren von Marken wie Seiko, Citizen und Casio eine sehr gute Wahl. Sie bieten gute Qualität und eine Vielzahl von Funktionen, liegen aber beim Preis meist unter den Uhren aus der Schweiz. Ein Spitzenmodell von Seiko aus der Modellreihe Seiko Astron mit Solarantrieb und Empfang des GPS-Zeitsignals kostet ungetragen um die 1400 EUR, eine Quarzuhr der Seiko-Tochterfirma Lorus schon weniger als 100 EUR. Bei Citizen ist eine bis 200 m wasserdichte Funk-Armbanduhr mit Eco-Drive-Solarantrieb für etwa 400 EUR zu haben.
 

Aufgrund des Funk- oder GPS-Zeitsignals gehen solche Uhren praktisch immer genau. Der Solarantrieb macht den sonst üblichen Batteriewechsel alle 2-3 Jahre überflüssig. Wer also über viele Jahre eine Uhr tragen möchte, ohne sich jemals um Fehlgang, Zeitumstellung oder die Stromversorgung zu kümmern, ist mit einer solchen Solaruhr gut bedient.
 


Beispiele für Quarzuhren und ihre Preise

Modell Preis (ungetragen)
Valletta Women´s Watch 10 EUR
Festina Herren-Chronograph 100 EUR
Casio G-Shock 100 EUR
Seiko Prospex Divers Solar-Chronograph 300 EUR
Tissot T-Sport PRC 200 350 EUR
Raymond Weil Toccata 650 EUR
TAG Heuer Formula 1 1.000 EUR
Seiko Astron GPS Solar (Titangehäuse) 2.000 EUR
Breitling Aerospace 3.300 EUR
Omega Constellation (Rosé- oder Gelbgold) 10.000 EUR
Cartier Santos Demoiselle (Roségold) 14.000 EUR
Bulgari Serpenti (Roségold) 22.000 EUR
Patek Philippe Twenty-4 (Weißgold, Brillanten) 75.000 EUR
Audemars Piguet Royal Oak Offshore (Weißgold, Brillanten) 475.000 EUR

Wie funktioniert eine Quarzuhr?

Der elektrische Antrieb ist eines der wichtigsten Merkmale einer Quarzuhr. Strom ist notwendig, um den Quarzkristall in Schwingung zu versetzen. Der Quarz vibriert konstant und zuverlässig mit 32 768 Hertz. Dieser hohe Wert hat einen Einfluss auf die Ganggenauigkeit. Zum Vergleich: Das Werk einer mechanischen Uhr tickt bei den meisten Modellen mit 3 oder 4 Hertz. Normale Quarzuhren weichen ungefähr 10-20 Sekunden im Monat von der Referenzzeit ab. Die Genauigkeit hängt auch von einer möglichst konstanten Temperatur ab. Daher sind hochwertige Quarzwerke thermokompensiert. Sie messen die Temperatur und korrigieren auf Basis der Werte die minimalen Abweichungen in der Schwingfrequenz des Quarzes.
 

Ein Oszillator leitet die Schwingungen des Quarzkristalls als elektrisches Signal an einen Frequenzteiler weiter. Der Frequenzteiler dividiert die ursprünglichen 32 768 Hertz auf 1 Änderung pro Sekunde (1 Hertz) herunter. Im Sekundentakt wechselt ein angeschlossener Elektromagnet dann den Plus- und Minuspol. Der Elektromagnet zieht zunächst einen Dauermagneten an, stößt ihn durch den folgenden Polwechsel im nächsten Moment aber wieder ab. Daraus entsteht eine schrittweise Bewegung. Ein Räderwerk nimmt die Bewegung auf und setzt damit die Zeiger einer analogen Quarzuhr in Gang. Der Schrittschaltmotor und der Quarzkristall werden meist durch eine Knopfzelle mit Strom versorgt. Kommen Solarzellen zum Einsatz, so muss ihr Strom zwischengespeichert werden. Der Akku hat aber um Jahre längere Wechselintervalle als eine Batterie. Bei Citizen soll der Stromspeicher des Eco-Drive nach 20 Jahren noch 80 % seiner vollen Kapazität besitzen.
 


Die Geschichte der Quarzuhr

Quarzuhren gibt es bereits seit den 1920er-Jahren. Doch anfangs waren es große Geräte, die in Schränken wissenschaftlicher Einrichtungen aufbewahrt wurden. In den 1950er-Jahren lieferte Patek Philippe aus Genf die ersten tragbaren Quarzuhren. Sie sahen unseren heutigen Quarzweckern ähnlich. Die Schweizer waren bei dieser Technik also keineswegs rückständig. Trotzdem ist Japan das Land, das wohl am häufigsten mit diesem Uhrentyp in Verbindung gebracht wird. Das liegt nicht zuletzt an der Seiko Astron 35SQ, der ersten marktreifen Armbanduhr mit Quarzwerk. Sie wurde am 25. Dezember 1969 präsentiert.
 

Innerhalb der folgenden 10 Jahre verdrängten die neuen Quarzuhren die herkömmlichen mechanischen Uhren fast vollständig. Die Kombination aus präzisem Gang und niedrigem Preis sprach viele Käufer an. Traditionsreiche europäische Hersteller verschwanden während der Quarzkrise vollständig, die Schweizer Uhrenindustrie verlor zwei Drittel ihrer Beschäftigten. Erst gegen Ende der 1980er-Jahre entspannte sich die Lage. Die mechanischen Uhren erlebten ein Comeback. Durch die Smartwatch werden inzwischen die Karten neu gemischt. Hersteller wie Apple oder Samsung treten in Konkurrenz zu den etablierten Marken. Schwingende Quarzkristalle werden in Zukunft aber auch in Smartwatches für die genaue Zeit sorgen.