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Patek Philippe Nautilus Rosegold ( Like new - German papers ) Patek Philippe Nautilus Rosegold ( Like new - German papers ) CHF 55'465

Patek Philippe: Prestige par excellence

Patek Philippe – der Name steht für Haute Horlogerie wie kein anderer. Der Genfer Hersteller vereint Luxus, Tradition und höchste Handwerkskunst. Auch preislich rangiert er an der Spitze. Staatsmänner, Schauspieler und Musiker zählen zum Kundenkreis.

Die Top 5 Highlights von Patek Philippe

  • Erfinder wichtiger Komplikationen wie Ewiger Kalender oder Doppelchronograph
  • Calatrava – die Dresswatch schlechthin
  • Nautilus – die elegante Sportuhr im Gérald-Genta-Design
  • Gold und Platin als dominierende Werkstoffe
  • Moderne Manufakturkaliber mit Silinvar (Silizium)

Unabhängig und hochgeschätzt

Patek Philippe ist der letzte unabhängige Genfer Uhrenhersteller und befindet sich in Familienhand. Auch aus diesem Grund erfährt das Unternehmen besondere Aufmerksamkeit und Wertschätzung, und das nicht nur in Fachkreisen. Fast alle Bauteile der repräsentativen Uhren fertigt Patek Philippe selbst. Daher ist die Firma in vielerlei Hinsicht mit dem Mitbewerber Rolex vergleichbar. Beide gehören zu den angesehensten Luxusmarken weltweit. Uhrenliebhaber krönen ihre Sammlung mit einer Patek Philippe. Die Uhr eignet sich auch für den Alltagsgebrauch derer, die gerne zeigen, was sie haben.
Man kann aus einem Angebot von mehr als 200 unterschiedlichen Modellen wählen. Der Stil der Uhren ist mehrheitlich konservativ gehalten. Edelstahl ist bei Patek Philippe durchaus vertreten, doch Weiß-, Gelb- und Roségold sowie Platin spielen als Gehäusematerial eine größere Rolle als bei anderen Herstellern.
Als Klassiker und wichtigstes Modell im Programm gilt die 1932 vorgestellte Calatrava-Kollektion. Die Designer entwarfen sie damals im Bauhausstil, der zu jener Zeit noch neu und revolutionär war. Die Bauhaus-Kunstschule steht für die Beschränkung auf das Wesentliche. Sie verzichtet weitgehend auf schmückende Elemente. Das Bauhaus prägte das Design des 20. Jahrhunderts entscheidend, vor allem bei Architektur und Möbeln.
Noch reduzierter als die Calatrava-Reihe ist die Ellipse d'Or von 1968 mit nur zwei Zeigern und einem ultraflachen mechanischen Werk. Rechteckige Gehäuse finden sich bei den Herrenuhren der Gondolo-Reihe, bei den Damenuhren gibt es Gehäuse dieser Form in der Twenty-4-Kollektion.
Eine ganze Reihe von Modellen fasst der Hersteller in der Kollektion Komplizierte Uhren zusammen. Bei ihnen finden sich Mondphasen, Weltzeit oder eine Gangreserveanzeige. Die Steigerung sind die Grandes Complications. Die Uhren dieser Kategorie sind mit zusätzlichen Extras ausgestattet, etwa Schlagwerk, Tourbillon und Schaltjahrzyklus. Derartige Funktionen in einem mechanischen Werk erfordern Handwerk auf höchstem Niveau, hier zeigen die Uhrmacher von Patek Philippe ihr ganzes Können. Weitere Schweizer Teilnehmer im Komplikationen-Turnier sind Blancpain und Breguet, ebenfalls Hersteller mit langer Tradition.
Die Modellreihen Nautilus und Aquanaut können mit einer Wasserdichtigkeit von 120 m aufwarten. Sie sind eher modern gestaltet und heben sich damit von der generellen Linie des Herstellers ein wenig ab. Die Nautilus ist ein Entwurf des berühmten Uhrendesigners Gérald Genta, der auch die vergleichbare Royal Oak von Audemars Piguet gestaltet hat. Die Nautilus erschien 1976. Sie war mit ihrem Bullaugen-Look und dem Gehäuse aus Edelstahl für viele Patek-Philippe-Freunde ein gewöhnungsbedürftiger Anblick. Heute zählt sie zu den Ikonen unter den Sportuhren. Auch wenn die Nautilus und die Aquanaut überwiegend schlicht gehalten sind, so gibt es doch Ausnahmen, etwa eine Weißgold-Nautilus mit einem Vollbesatz aus rund 1.700 Diamanten. Sie rangiert in der Preislage eines günstigen Rolls-Royce.

Kaufberatung zu Patek Philippe

Sie suchen nach einer eleganten und kostbaren Uhr mit hohem Prestige? Dann ist eine Patek Philippe die richtige Wahl. Ihr hohes Ansehen und ihre Wertbeständigkeit machen eine solche Uhr außerdem zu einer ausgezeichneten Geldanlage.
Patek Philippe sieht in der Calatrava das Wahrzeichen der Firma. Sie ist die passende Begleiterin zum teuren Maßanzug und somit die ideale Dresswatch. In der aktuellen Kollektion spielt die Calatrava mit der Referenznummer 5119 eine zentrale Rolle. Sie ist die etwas größere Nachfolgerin der beliebtesten Calatrava, nämlich der 3919, die von 1985 bis 2006 produziert wurde. Beide Uhren besitzen als wichtigstes äußeres Merkmal eine guillochierte Lünette und eine kleine Sekunde bei 6 Uhr. Die schlanken Feuille-Zeiger und die römischen Ziffern als Stundenindexe betonen den klassischen Charakter. Für eine Calatrava 3919 in sehr gutem Zustand sollten Sie mindestens 8.000 EUR bereithalten. Eine ungetragene 5119 rangiert bei rund 15.000 EUR. Bevorzugen Sie ein Design im Stil der 1950er-Jahre, so empfiehlt sich die Calatrava 5196 mit Dauphinzeigern und Strichindexen. Ungetragen kostet sie etwa 16.000 EUR.
Die Nautilus steht für die sportliche Seite von Patek Philippe. Puristen mit Sinn für Tradition greifen zum Modell aus Edelstahl. Es trug bei der ersten Version die Referenznummer 3700/1. Die heutige Nachfolgerin ist über die 5711/1 zu identifizieren. Gérald Genta hatte Edelstahl als Gehäusematerial vorgesehen, daher ist die 5711/1 die aktuelle Nautilus-Variante, die den Vorstellungen des Designers am nächsten kommt, trotz Alternativen aus Gold. Ein günstiger Preis ist kein überzeugendes Motiv für den Kauf der Edelstahl-Nautilus, sie kostet ungetragen rund 27.000 EUR. Nur selten stoßen Uhren aus Stahl in solche Preisregionen vor. An diesem Beispiel zeigt sich die Exklusivität der Marke.
Steht Ihnen eher der Sinn nach Uhren mit aufwendigen Werken und dem Gipfel der Uhrmacherei, dann hält Patek Philippe die Kollektionen mit den vielsagenden Namen Komplizierte Uhren und Grandes Complications bereit. Mühelos finden Sie hier Schätze für 100.000 EUR – aber auch für die zehnfache Summe. Ewiger Kalender, Minutenreptition, Schleppzeiger-Chronograph oder Tourbillon zählen zu den Merkmalen dieser Klasse von Luxusuhren. Neben Gelb-, Rot und Weißgold spielt auch Platin als Gehäusematerial eine wichtige Rolle.

Moderne Kalibertechnik und eigenes Qualitätssiegel

Zwar findet man bei Patek Philippe auch einige Uhren mit Quarzwerk. Der Hersteller erfand sogar die erste Halbleiter-Quarzuhr ohne bewegliche Teile und ließ sie 1959 zum Patent anmelden.
Doch eigentlich verbindet man mit der Marke die mechanischen Werke aus eigenem Hause. Die Manufakturkaliber enthalten einige Besonderheiten. Unter der Bezeichnung Gyromax ließ sich das Unternehmen im Jahr 1949 ein Unruhrad patentieren, das bis heute eingesetzt wird. Es besitzt zur Regulierung keine Schrauben, sondern mehrere winzige Stellringe. Das Unruhrad verfügt damit über ein größeres Trägheitsmoment. Diese physikalische Eigenschaft geht mit mehr Präzision einher. Seit 2005 nutzt Patek Philippe für Teile der Hemmung das Material Silinvar. Es basiert auf Silizium, ist amagnetisch und extrem hart. Aus der Härte resultiert eine so geringe Reibung, dass keine Schmierung nötig ist. Im Jahr 2006 ließ der Hersteller die erste Unruh-Spirale aus dem High-Tech-Werkstoff folgen.
Die externe Zulieferung von Uhrwerken und Teilen hat Patek Philippe immer weiter zurückgeschraubt. 2005 präsentierte das Unternehmen sein erstes selbst gefertigtes Chronographenkaliber, seit 2012 stellt es alle Uhrwerke dieses Typs selbst her. Früher nutzte Patek Philippe auch Werke anderer Hersteller. So fand sich in der ersten Nautilus ein Kaliber, das auf dem 920 von Jaeger-LeCoultre basierte. Auch Audemars Piguet nutzte es für die erste Royal Oak und Vacheron Constatin für die 222. Andere Werkelieferanten von Patek Philippe waren Valjoux und Lemania.
2009 führte Patek Philippe sein eigenes Gütesiegel ein, das bei der Qualitätsprüfung weltweit die höchsten Anforderungen an eine mechanische Uhr stellen soll. Die Firma löste sich damit vom Genfer Siegel, das weiter besteht und seit 1886 den hohen Standard von Uhren aus diesem Kanton sichert. Ein wesentlicher Unterschied ist, dass das neue, eigene Prüfverfahren für die Uhr im fertigen Zustand gilt. Nach der alten Regelung des Genfer Siegels können auch separate Werke ein Zertifikat erhalten.

Der Erfinder der Krone

1839 hatte der polnische Uhrmacher und Exilant Antoni Patek (1811–1877) in Genf mit der Produktion von Taschenuhren begonnen und sich dort 1845 mit seinem französischen Kollegen Adrien Philippe (1815–1894) zusammengeschlossen. Schon Philippes Vater war Uhrmacher und hatte sein Wissen an den Sohn weitergegeben. Adrien Philippe bereicherte 1844 die Uhrenwelt um eine Erfindung, die heute selbstverständlich erscheint, nämlich die Krone. Zuvor wurden die Werke meist mit einem Schlüssel aufgezogen, wie es bei vielen Großuhren weiterhin üblich ist. Das Unternehmen besteht unter dem heutigen Namen seit 1851.
Zur 1. Weltausstellung hielten sich die beiden Geschäftspartner 1851 in London auf und konnten bei diesem Anlass die denkbar prominenteste Kundin für sich gewinnen. Queen Victoria erstand zwei Uhren von Antoni Patek und Adrien Philippe: eine für sich und eine für ihren Prinzgemahl Albert. Auch die Königshäuser von Italien und Dänemark gehörten bald zur Klientel. Aus einer Reise in die USA ging ein Auftrag des New Yorker Juweliers Tiffany & Co. über die Lieferung von 130 Uhren hervor. 1902 erhielt Patek Philippe das Patent für den ersten Doppelchronographen, 1925 brachte das Unternehmen die erste Armbanduhr mit Ewigem Kalender heraus. 1932 übernahm die Familie Stern das Unternehmen. Ihr gehört Patek Philippe auch heute noch, seit 2010 steht Thierry Stern dem Unternehmen vor. Pro Jahr stellt Patek Philippe rund 50.000 Uhren her.
Nicht nur Queen Victoria wusste Patek Philippe zu schätzen. Auch zwei prominente Untertanen ihrer Nachfolgerin haben ein Faible für diese Uhren: Paul McCartney und Ringo Starr von den Beatles lassen sich die Zeit von einer Aquanaut anzeigen, obwohl für die Erfinder des Yellow Submarine die Submariner von Rolex naheliegend gewesen wäre. Der Dalai Lama besitzt einen Patek-Philippe-Chronographen, den ihm US-Präsident Kennedy geschenkt hat. Schauspieler Brad Pitt trägt eine Nautilus.

Der Wettstreit zweier Uhrensammler

Immer wieder fiel die Manufaktur durch Superlative auf. Nach dreijähriger Entwicklungs- und fünfjähriger Bauzeit erschien 1933 die Henry Graves Supercomplication, ein Einzelstück aus 18-karätigem Gold. Der Banker Henry Graves Jr. hatte sie bestellt, um die aufwendigen Taschenuhren des Autobauers James Ward Packard zu übertrumpfen. Sammler-Konkurrent Packard besaß ein Dutzend edler Zeitmesser von Patek Philippe, die er im Laufe von 25 Jahren erstanden hatte. Graves und Packard gehörten zu den führenden Uhrensammlern ihrer Zeit und lieferten sich einen Wettstreit, den die Supercomplication beendete. Sie setzt sich aus 920 Einzelteilen zusammen und beeindruckt bis heute mit 24 verschiedenen Funktionen. Zu diesen gehören ein Ewiger-Kalender, ein Westminster-Schlagwerk, die Zeiten des Sonnenauf- und -untergangs sowie ein Abbild des Sternenhimmels über New York aus der Perspektive von Graves Apartment an der Fifth Avenue. Im November 2014 erzielte die Taschenuhr bei einer Auktion den Rekordpreis von 24 Mio. Dollar. Graves hatte einst 60.000 Schweizer Franken gezahlt, als er sie in Auftrag gab. Heute wären dies ungefähr 200.000 US-Dollar. Die Supercomplication gilt als die komplizierteste Uhr, die jemals ohne die Hilfe eines Computers gebaut wurde. Im Jahr 1989 feierte Patek Philippe sein 150-jähriges Jubiläum und präsentierte die Calibre 89, die mit 1.728 Einzelteilen die Supercomplication noch übertrifft.
Im November 2016 brach Patek Philippe einen weiteren Rekord: Bei einer Versteigerung wechselte eine Uhr mit der Referenznummer 1518 für 9,6 Mio. Schweizer Franken den Besitzer. Es war der höchste Preis, der bis dahin für eine Armbanduhr erzielt wurde. Das kostbare Stück ist ein Chronograph aus Edelstahl mit Ewigem Kalender.
Weitere Informationen finden Sie hier: www.patek.com