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IWC Portugieser Chronograph IWC Portugieser Chronograph Sofort verfügbar CHF 12'500 CH 2016

IWC: Beste Schweizer Qualität seit 1868

Die International Watch Company, kurz IWC, ist ein führender Schweizer Hersteller von Luxusuhren. Fliegeruhren gehören zu den Aushängeschildern der Manufaktur. Doch auch elegante Modelle wie die Portugieser oder Portofino genießen Ikonen-Status.

Die Top 5 Highlights von IWC

  • Luxusuhren mit Manufakturkaliber
  • Lange Tradition bei Fliegeruhren
  • Elegante Kollektionen wie Portugieser und Da Vinci
  • Komplikationen wie Tourbillon oder Schleppzeiger-Chronograph
  • Gehäuse aus Edelstahl, Gold und Platin

Lieferant der Royal Air Force

IWC besteht seit 1868 und gehört nach mehreren Eigentümerwechseln zum Richemont-Konzern, der auch Marken wie Cartier oder Dunhill besitzt. Einen großen Teil seiner heutigen Bekanntheit verdankt die Uhrenmanufaktur einer wichtigen Erfindung des 20. Jahrhunderts: dem Flugzeug. Während des Zweiten Weltkrieges startete IWC mit der Produktion der Großen Fliegeruhr 52 T. S. C. mit Manufakturkaliber und großer Sekunde. Sie wurde über der Fliegerkombi getragen. Ihr Gehäusedurchmesser betrug 55 Millimeter, ihr Gewicht 183 Gramm. Sie ist damit die größte je von IWC gebaute Armbanduhr. Mit der originalgetreuen Big Pilot’s Heritage Watch 55 aus dem heutigen Portfolio erlebt sie eine Wiederauferstehung.
1948 folgte die Mark XI, die als die berühmteste Fliegeruhr der Manufaktur gilt. Sie leistete 30 Jahre ihren Dienst bei der Royal Air Force. Ihr aktueller Nachfolger ist die Mark XVIII, eine schlichte Drei-Zeiger-Uhr mit 40-mm-Edelstahlgehäuse. Dank schwarzem Zifferblatt sowie weißer Indexe und Schwertzeiger ist sie besonders gut ablesbar.
IWC stellt rund zwei Dutzend verschiedene Fliegeruhr-Modelle her. Eine Serie ist nach dem Piloten und Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry benannt, eine andere nach der legendären englischen Jagdmaschine Spitfire. Die Top-Gun-Reihe ist hingegen im Jet-Zeitalter verankert. Einige Modelle sind als Doppelchronographen ausgeführt: Sie besitzen als Komplikation einen Schleppzeiger (Rattrapante), der das Stoppen von Zwischenzeiten erlaubt. Erkennbar sind diese Uhren an einem dritten Drücker, der sich bei 10 Uhr befindet.

IWC Ingenieur – die Technische

Eine weitere Modellreihe mit eher technischer Ausrichtung ist die Ingenieur. Einige Modelle sind dem Formel-1-Motorsport gewidmet, etwa Fahrern wie Lewis Hamilton und Nico Rosberg. Die Ingenieur Automatic zählt zu den bekanntesten Uhren mit besonderer Abschirmung gegen Magnetfelder. Sie besitzt ein eher zurückhaltendes Design und hat mit 40 mm eine universelle Größe. Andere Ingenieur-Modelle sind futuristisch gestaltet und folgen mit 46 mm Gehäusedurchmesser dem Trend zu größeren Uhren. Die Ingenieur Constant Force Tourbillon besteht überwiegend aus Platin und Keramik. Ihr Manufakturkaliber 94800 beeindruckt mit einer Gangreserve von 96 Stunden, einer Gangreserveanzeige, einer Countdownanzeige bis zum nächsten Vollmond und einer Doppelmondanzeige für die nördliche und südliche Erdhalbkugel – abgesehen vom Tourbillon. Sie ist auf 50 Exemplare limitiert.

IWC Aquatimer – für Taucher

Für einen Schweizer Hersteller aus der ersten Reihe ist es obligatorisch, eine hochwertige Taucheruhr im Programm zu haben. Bei IWC heißt sie Aquatimer. Ihre leistungsfähigste Ausführung ist die Automatic 2000, wobei die Zahl für die Tauchtiefe in Metern steht. Die Uhr widersteht folglich einem Druck von 200 bar. IWC stellte ihren Prototyp im Jahr 1982 vor, damals war sie als Einsatzuhr für Minentaucher gedacht. Das Gehäuse hat 46 mm Durchmesser und besteht aus Titan. Es ist damit leicht und robust. Die Aquatimer Expedition Charles Darwin kann mit einem noch ungewöhnlicheren Material aufwarten, ihr Gehäuse ist aus Bronze gefertigt. Eine andere Version der Aquatimer, die Deep Three, verfügt über einen mechanischen Tiefenmesser. Alle Aquatimer sind mit einem doppelten Drehring-System ausgestattet, das ein irrtümliches Verstellen des inneren Drehrings zum Ablesen der Tauchzeit verhindert.

IWC Portugieser – die Klassische

Ihre andere Seite zeigt die International Watch Company mit der Portugieser, der Portofino und der Da Vinci. Die Portugieser gilt als klassische Schönheit. Sie entstand in den 1930er-Jahren, als zwei portugiesische Kaufleute eine genaue, große Armbanduhr bei IWC anfragten. Es gibt Modelle in Edelstahl, Rotgold, und Platin. Uhrenkenner sehen in der Portugieser Chronograph (Referenznummer 3714) eine der gelungensten Interpretationen dieses Uhrentyps. Mit der Portugieser tritt IWC gegen Hersteller wie Patek Philippe an. Daher zählen Komplikationen wie Ewiger Kalender, Minutenrepitition und Mondphase zum Repertoire der Portugieser. Auch Kaliber mit Tourbillon sind vertreten. Im Gegensatz zu anderen konservativen Uhren verwendet die Portugieser als Stundenindexe arabische Ziffern, nicht römische.

IWC Portofino – die Elegante

Die Portofino ist stilistisch nicht weit weg von der Portugieser. Benannt ist sie nach einem malerischen kleinen Ort nahe der Hafenstadt Genua in Italien. In der schlichtesten Ausführung ist die Portofino eine Zwei-Zeiger-Uhr ohne Datumsanzeige. Ihr Gehäuse besteht aus 18-Karat-Rotgold oder Edelstahl. Das Manufakturkaliber 59060 wird per Hand aufgezogen. Eine Gangreserveanzeige lässt sich durch den Saphirglasboden auf der Rückseite betrachten. Die ähnlich aussehende Automatik-Variante mit dem Kaliber 35111 verfügt zusätzlich über einen Sekundenzeiger und eine Datumsanzeige. Es gibt auch kompliziertere Varianten der Portofino, zum Beispiel als Chronograph oder mit Mondphase. Diamanten auf dem Zifferblatt und der Lünette werten einige Versionen der Portofino zusätzlich auf.

Da Vinci – die Extravagante

Mit ihrem Tonneau-Gehäuse fällt die Da Vinci optisch aus dem Schema der sonst runden IWC-Uhren. Sie zählt ebenfalls zu den eleganten Zeitmessern. Ihre Konkurrentinnen findet die Da Vinci zuerst bei Cartier und Jaeger-LeCoultre, die ebenfalls zum Richemont-Konzern gehören und vergleichbare Uhren im Programm haben. Im Vintage-Bereich ist die Da Vinci auch mit rundem Gehäuse vertreten. Sie ist als einfache Drei-Zeiger-Uhr mit Datumsanzeige und Edelstahlgehäuse erhältlich. Es gibt sie aber auch mit aufwendigen Komplikationen und Rosé- oder Weißgoldgehäuse, so zum Beispiel die Da Vinci mit der vielsagenden Bezeichnung Perpetual Calender Digital Date-Month. Das mechanische Chronographenwerk 89800 kann mit einer ganzen Reihe von Extras aufwarten: Einem Ewigem Kalender, einer Schaltjahresanzeige, einer Flybackfunktion des Chronographen und einer großen Anzeige des Datums und Monats mit jeweils zwei Ziffern. Das Gehäuse besteht aus 18-Karat-Roségold.

Kaufberatung zu IWC-Uhren

Interessieren Sie sich für eine Luxusuhr, die einen großen Namen der Schweizer Uhrenbranche trägt? IWC steht seit Jahrzehnten für Zeitmesser, die bei Kennern und Sammlern hohes Ansehen genießen.
Unter den Fliegeruhren nehmen die Modelle der Mark-X-Serie eine herausragende Stellung ein. Eine gut erhaltene Mark XI aus den 1950er-Jahren erzielt Preise um die 7000 EUR erzielen und ist damit doppelt so teuer wie eine aktuelle, ungetragene Mark XVIII. Die größere Fliegeruhr mit Doppelchronograph liegt bei 8000 EUR. Die puristische Ästhetik dieser Uhren leitet sich aus ihrer Funktion ab, sie orientiert sich an den Cockpitinstrumenten von Flugzeugen.
Die Aquatimer ist eine Taucheruhr, die eine interessante Alternative zur Rolex Submariner oder Omega Seamaster darstellt. Der Einstieg beginnt bei rund 4.000 EUR für ein ungetragenes Edelstahl-Modell. Roségold-Versionen oder die Deep Three mit Titangehäuse werden für mehr als 12.000 EUR aufgerufen.
Die Ingenieur deckt ein breites Spektrum ab. Die robuste, spartanische Ingenieur Automatic ist eine ganz andere Uhr als die komplizierte Perpetual Calender Digital Date-Month, die eher in Richtung einer Hublot geht. Im Vintagebereich finden sich sogar Ingenieur-Varianten mit Quarzwerk für 2.000-3.000 EUR. Die Automatic beginnt bei etwa 4.500 EUR für eine ungetragene Uhr. Die teuersten Varianten der Ingenieur überschreiten die Grenze von 10.000 EUR. Der hohe Preis resultiert aus Kalibern mit mehreren Komplikationen und aus Materialien wie Keramik und Carbon.
Sind sie eher auf der Suche nach klassischer Eleganz, dann empfehlen sich die Portugieser und die Portofino. Die Portugieser in der Chronographen-Version startet bei etwa 5000 EUR für eine ungetragene Uhr mit Edelstahl-Gehäuse. Mit einem Tourbillon oder seltenen Komplikationen wie einer Minutenrepitition stößt die Portugieser in Regionen um die 70.000-80.000 EUR vor. Gehäuse aus Rotgold oder Platin sind in dieser Preisklasse der Standard.
Einige ältere Portofino werden vergleichsweise günstig angeboten, da sie mit Quarzwerken bestückt sind – für weniger als 2000 EUR finden sich gut erhaltene Vintage-Exemplare. Eine ungetragene Portofino Automatic kostet um die 3000 EUR. In ihr tickt allerdings kein Manufakturkaliber, sondern das 35111, das auf dem Sellita SW300-1 beruht. Rund 20.000 EUR sind gängig für eine Portofino aus Weißgold mit Komplikationen wie Mondphase oder Chronograph.
Nicht nur die Portugieser und die Portofino geben eine ausgezeichnete Dresswatch ab, sondern auch die Da Vinci. Nicht immer hatte sie die heute typische Tonneau-Form. Vintage-Exemplare finden Sie mit rundem Gehäuse und Quarzwerk zu Preisen um die 2000-3000 EUR. Am oberen Rand des Da-Vinci-Preisspektrums  bewegt sich die ungetragene Perpetual Calender Digital Date-Month mit Roségoldgehäuse für rund 27.000 EUR. Auf etwas mehr als 30.000 EUR sollten sie sich einstellen, wenn Sie die Da Vinci mit Platingehäuse bevorzugen.

Geschichte der International Watch Company

Die Geschichte von IWC ist ungewöhnlich, denn die Idee für die Marke entstand in den USA. Der Firmengründer Florentine Ariosto Jones (1841-1916) war Uhrmacher und Ingenieur in Boston. Er bekleidete einen führenden Posten beim Uhrenhersteller E. Howard & Company. F. A. Jones suchte nach einer Möglichkeit, die Schweizer Uhrmacherkunst mit den modernen Fertigungstechniken der USA zu kombinieren. Eine Firma in der Schweiz erschien ihm auch deshalb attraktiv, weil dort die Löhne damals vergleichsweise niedrig waren. Der Mann aus Boston reiste nach Europa und traf den Industriellen Johann Heinrich Moser, der in Schaffhausen am Rhein ein Wasserkraftwerk besaß. Der Name der Stadt findet sich bis heute auf dem Zifferblatt von IWC-Uhren.
Moser produzierte ebenfalls Uhren, und so wurden beide Geschäftspartner. 1868 gründete Jones die International Watch Company. Anfangs mietete er bei Moser einige Räume in einer vorhandenen Fabrik, zog dann aber in ein eigens errichtetes Gebäude um. Die Geschäfte liefen schlecht, der Export in die USA gestaltete sich wegen hoher Einfuhrzölle schwierig. Auch die Nachfrage genügte nicht. IWC scheiterte, Jones zog sich zurück, die Handelsbank von Schaffhausen übernahm das Unternehmen. 1874 wurde aus IWC eine Aktiengesellschaft.
Im Jahr 1880, nach einem weiteren Konkurs, kaufte der Schweizer Johannes Rauschenbach die Firma. Seine Familie führte die Firma unter wechselnden Namen über mehrere Jahrzehnte und Generationen. Durch Heirat mit Emma Rauschenbach wurde sogar der Psychonalytiker C. G. Jung zeitweise ein Teilhaber von IWC. 1929 kaufte ihm sein Schwager Ernst Jakob Homberger die Anteile ab und leitete fortan die Firma. 1955 löste ihn sein Sohn Hans Ernst Homberger ab. Er lenkte als letztes Familienmitglied die Geschicke von IWC. Die Quarzkrise, ein hoher Gold- und niedriger Dollarpreis führten dazu, dass Hans Ernst Homberger die angeschlagene Firma 1978 nach Deutschland veräußerte. Sie ging an die VDO Adolf Schindling AG, eigentlich bekannt für ihre Auto-Tachometer. Im selben Jahr hatte sich VDO einen weiteren Schweizer Traditionshersteller einverleibt, nämlich Jaeger-LeCoultre. Als die VDO im Jahr 1991 im Mannesmann-Konzern aufging, fanden sich auch die beiden Uhrenmanufakturen unter dessen Dach wieder. Im Jahr 2000 übernahm der Telefonanbieter Vodafone die Mannesmann-Gruppe. Vodafone reichte IWC, Jaeger-LeCoulte und die Lange Uhren GmbH (A. Lange & Söhne ) aus Glashütte an den Schweizer Luxusgüterkonzern Richemont weiter, dessen Teil IWC bis heute ist. Zu Richemont gehören auch Marken wie Panerai oder Baume & Mercier.
Weitere Informationen finden Sie hier: www.iwc.com