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Rolex Oyster Perpetual

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Fundament des Rolex-Aufstiegs: die Oyster Perpetual

Die Oyster Perpetual hat den Erfolg von Rolex begründet und ist immer noch eine der gefragtesten Luxus-Armbanduhren weltweit. Der schlicht gehaltene Zeitmesser in Edelstahl vereinigte erstmals ein Rotor-Automatikwerk und ein wasserdichtes Gehäuse.

Top 5 Highlights der Rolex Oyster Perpetual

  • Basis des Rolex-Erfolgs – eine der gefragtesten Luxusuhren
  • Ganggenau mit COSC-Zertifikat
  • Erste wasserdichte Uhr
  • Zeitloses, schlichtes Design
  • Verschraubte Twinlock-Krone

Schlichtes, neutrales Einstiegsmodell für Damen und Herren

Rolex bringt in der Oyster Perpetual seine wohl wichtigsten Erfindungen zusammen. Mit dem abgedichteten Gehäuse und dem Aufzug per Rotor war der Hersteller ein Vorreiter auf gleich zwei wichtigen Gebieten der Uhrentechnik. Die meisten Modellreihen des Schweizer Herstellers basieren auf der Oyster Perpetual.
Die Auster als gut geschützte Bewohnerin der Unterwasserwelt lieferte in den 1920er-Jahren den Namen für die Rolex-Modellreihe. Auf dem Gebiet der Wasserdichtheit leistete Rolex damals Pionierarbeit. Das Oyster-Gehäuse in seiner ersten Version entstand bereits im Jahr 1926. Am 7. Oktober des folgenden Jahres trug die Engländerin Mercedes Gleitze eine Rolex Oyster bei sich, als sie versuchte, als erste Frau den Ärmelkanal zu durchschwimmen. Die Oyster bewies bei dem damals vielbeachteten Ereignis, der erste wirklich wasserdichte Zeitmesser zu sein. Rund acht Stunden hatten die Trägerin und die Uhr im kalten Wasser zugebracht.
Die Bezeichnung Oyster-Gehäuse ist seither in der Uhrenwelt ein feststehender Begriff. Er gilt nicht nur für dieses Modell, sondern auch für andere Rolex, die nach gleichem Schema aufgebaut sind. Zur Konstruktion gehören ein massiver Metallblock, der den Mittelteil bildet, und ein verschraubter Gehäuseboden. Der Boden ist am Rand mit einer Riffelung versehen. Sie erlaubt dem Uhrmacher das Öffnen zur Wartung und Reparatur, er verwendet zum Drehen des Bodens ein Spezialwerkzeug.
Das Grundmodell ist weiterhin eine schlichte Drei-Zeiger-Uhr mit Zentralsekunde. Der Name wird lediglich um eine Zahl ergänzt, die den Gehäusedurchmesser in Millimetern angibt. Mit Zwischenstufen reichen die Größen von 26 bis 39 mm. Mit dieser Spanne an verschiedenen Durchmessern ist die Oyster Perpetual sowohl für Damen als auch für Herren tragbar. Als Unisex-Uhren kommen vor allem die Durchmesser von 34 mm und 36 mm in Betracht.

Kaufberatung zur Rolex Oyster Perpetual

Die Rolex Oyster Perpetual bietet Ihnen den Einstieg in die Welt des bekanntesten Schweizer Luxusuhrenherstellers. Gleichzeitig ist sie aber auch der Klassiker im Programm, quasi die Mutter aller Rolex-Uhren. Robust und wasserdicht bis 100 m, auf halbem Weg zwischen sportlich und elegant angesiedelt, ist die Oyster Perpetual eine Uhr für nahezu alle Gelegenheiten. Sie können Sie zum Polohemd ebenso tragen wie zum Abendanzug. Die Modelle mit 26 mm und 31 mm Gehäusedurchmesser sind hochwertige, schlichte Damenuhren.
Preislich bewegt sich die Rolex Oyster Perpetual bei rund 5000 EUR, dies gilt für ungetragene Modelle. Entscheiden Sie sich für ein Modell mit Diamanten und Weißgold, dann liegt der Preis rund 3000 EUR höher als bei den reinen Edelstahl-Varianten. Gebrauchte Damenmodelle sind schon für 1000 – 2000 EUR zu haben. Gebrauchte Herrenuhren der Oyster Perpetual starten bei rund 2000 EUR.
Wie alle Rolex stellen auch die Oyster Perpetual eine stabile Wertanlage dar. Ein optisch ähnlich gestaltetes, jedoch durch Goldgehäuse teureres Modell ist die Calatrava von Patek Philippe.

Kauftipps

  • Um 5000 EUR für eine ungetragene Oyster Perpetual
  • Getragene Damenuhren ab ca. 1000 EUR
  • Getragene Herrenuhren ab ca. 2000 EUR
  • Vintage-Oyster in Weißgold für rund 10.000 EUR

Revolutionäres Automatikwerk

Im Jahr 1931 folgte ein Entwicklungsschritt, der der Oyster Perpetual zum zweiten Teil ihres Namens verhalf. Rolex präsentierte die erste Armbanduhr, die sich mit einem Rotor selbst und ständig aufzieht, wenn sie am Arm bewegt wird. Der Rotor besteht größtenteils aus einer metallenen Schwungmasse, die verzögert auf Bewegungen reagiert. Der Beschleunigungs-Unterschied zwischen dem trägeren Rotor und der übrigen Uhr lässt sich nutzen, um die Feder aufzuziehen. An dieser 1932 weltweit patentierten Technik hat sich im Wesentlichen bis heute nichts geändert. Der erste Perpetual-Rotor zog allerdings einseitig auf, während seit den 1940er-Jahren auch beidseitig aufziehende Automatikwerke üblich sind. Die von Rolex erfundene Technologie für Automatikwerke hat sich längst auch bei anderen Herstellern durchgesetzt.
Das Aussehen der neueren Oyster Perpetual wird wesentlich vom Werkstoff Edelstahl geprägt. Rolex setzt ihn sowohl für das Gehäuse als auch für das dreigliedrige Armband ein und verwendet die Sorte 904L, die als besonders korrosionsbeständig und kratzfest gilt. Oyster Perpetual aus früheren Jahrzehnten sind hingegen auch in Gold erhältlich.
Die Krone ist mit dem Mittelteil-Block verschraubt und nach dem 1953 eingeführten Twinlock-Prinzip doppelt gegen eindringendes Wasser geschützt. Die Wasserdichtigkeit beträgt bei der heutigen Oyster Perpetual daher 100 m (10 bar).

Unterschiedliche Größen, unterschiedliche Kaliber

Nicht zuletzt aufgrund der verschiedenen Gehäusegrößen verwendet Rolex für die Oyster-Perpetual-Kollektion unterschiedliche Uhrwerke. In der 39-mm-Variante mit der Referenznummer 114300 ist es das Kaliber 3132, das auch die Explorer zum Leben erweckt. Der Rotor zieht in beide Richtungen auf und verhilft dem Werk zu einer Gangreserve von ca. 48 Stunden. Ein Merkmal des 3132 ist seine hohe Ganggenauigkeit. Die Uhr weicht nach Herstellerangaben maximal 2 Sekunden pro Tag von der Referenzzeit ab. Für die Schweizer Kontrollstelle für Chronometer (COSC) war es daher ein Leichtes, dem Kaliber ein Chronometer-Zertifikat auszustellen. Der Sekundenzeiger lässt sich bei herausgezogener Krone stoppen, um ein sekundengenaues Stellen zu ermöglichen.
Zu den Kennzeichen des 3132 gehört die Unruh-Spirale aus Parachrom, einer nicht magnetischen Niob-Zirkonium-Legierung. Das wichtige Bauteil soll von Erschütterungen zehnmal weniger beeinflusst werden als konventionelle Spiralfedern. Auch die hauseigene Paraflex-Stoßsicherung trägt dazu bei, dass das Werk gegen Extremsituationen gut geschützt ist.
In der kleinsten Oyster Perpetual verwendet Rolex ebenfalls ein Werk mit Parachrom-Spirale. Das 26-mm-Gehäuse nimmt ein Kaliber des Typs 2231 auf, das sich in den wichtigsten Daten wie Ganggenauigkeit und –reserve kaum vom größeren 3132-Werk unterscheidet. Das 2231 findet sich auch in der nächstgrößeren Variante mit 31 mm Gehäusedurchmesser.
Die Modelle mit 34-mm-Gehäuse sind wahlweise mit einer Datumsanzeige erhältlich. Hierzu setzt Rolex das bewährte Werk 3135 ein, das auch in Taucheruhren wie der Sea Dweller 4000 oder Deepsea seinen Dienst mit COSC-Zertifikat versieht. In Varianten ohne Datumsanzeige tickt das 3130.

Schnörkellos gestaltet

Die optionale Datumsanzeige mit der typischen Zyklop-Lupe im Saphirglas ist nicht das einzige Extra der 34-mm-Oyster. Das Damenmodell mit der Referenznummer 115234 zeigt die ungeraden Stunden mit Indexen aus Diamanten an. Beim Gehäusematerial gesellt sich Weißgold zum 904L-Edelstahl. Als weiteres Schmuckelement gönnt Rolex dieser Uhr eine geriffelte Lünette.
Insgesamt sind die Modelle der Kollektion Oyster Perpetual dezent und schnörkellos gestaltet. Die Zifferblattfarben Oliv, Red Grape und Champagner wirken im Vergleich zu Graphit, Weiß und Dunkelblau fast schon expressiv. Die schmalen Zeiger verlaufen geradlinig und ohne Verzierungen. Sie sind partiell mit Leuchtmasse versehen, um das Ablesen im Dunkeln zu ermöglichen. Als Stundenindexe dominieren Striche bzw. schmale Balken, doch auch arabische und römische Ziffern stehen zur Wahl. Die 12-Uhr-Position wird besetzt vom Markensymbol, der fünfzackigen Rolex-Krone.
Sogar das Armband hat namensgebende Funktion, denn auch bei vielen anderen Rolex-Modellen wird vom Oyster-Band gesprochen. Es wird seit Ende der 1930er-Jahren hergestellt und besteht aus drei flachen Gliedern, die nebeneinander die Gesamtbreite ergeben. Mehrere dieser Dreier-Elemente werden hintereinander angeordnet, um das Oyster-Band in seiner Gesamtlänge zu bilden. Es kann durch das patentierte Easylink-System individuell an das Handgelenk des Trägers angepasst werden.
Rolex ordnet viele seine bekanntesten Uhren der Oyster-Perpetual-Familie zu. Zu ihr gehören etwa die Submariner, die Daytona und die Explorer.

Gehäusematerial

  • Vorwiegend 904L-Edelstahl
  • Teilweise Weißgold
  • Bei Vintage-Modellen auch Gelbgold